Die
Hüter des Lichts: eine Genuss für die ganze Familie
Von
Aryanna Petersen
Wortanzahl:
587
Jeder Mensch kennt sie: der Weihnachtsmann,
der Osterhase, die Zahnfee, der Sandmann und Jack Frost (6.2.6).
Aus der Kindheit sind warme, schöne Erinnerungen, die mit Magie und Freude
umgeben sind. Diese Wesen sind einen wichtigen Teil der Kindheit. Aber was
wäre, wenn sie wichtiger wären, als man denkt? Und was wäre, wenn sie auch sehr
anders sind, als man denkt?
Diese zwei Fragen werden von dem Kinder- und
Zeichentrickfilm „Die Hütter des Lichts“ beantwortet. Diese Figuren sind
Hütter. Ihre Aufgabe ist die Kinder auf der ganzen Welt zu beschützen. Aber
wovon? Die Angst. Der Bösewicht, der diese Angst darstellt, heißt Pitch, der
Schwarzer Mann. Er möchte alle Kinder Angst geben, indem er süße Träume
von dem Sandmann zu Albträume verwandelt. Genau das, möchten die Hüter
verhindern. Da der Schwarze Mann die Feiertage auch droht, nämlich
Weihnachten und Ostern, können die Hüter von dem Kampf nicht aufgehalten
werden.
Wie ist es aber möglich, dass ein kleines Kaninchen,
ein dicker, immer nach Kekse und Milch hungriger Mann und ihre Gefährten
überhaupt kämpfen können. Jetzt kommt die Antwort der zweiten Frage: sie sind
sehr anders als man sich jemals vorstellen könnte.
Der Weihnachtsmann, ein großer, tätowierter
Gestalt (6.2.4), kennt keine Furcht und kennt sich mit
Schwerte aus. Er kann auch ein bisschen penetrant
sein, aber er meint es nur zum Wohl. Umgeben
von Yetis und mit einem Schlitten ausgerüstet sieht er vielleicht erschreckend
aus, aber in ihm steckt auch dem lustigen, frohgemuten
Weihnachtsmann, der wir alle kennen.
Der Osterhase mit einem Bumerang in der Hand und
australischem Akzent ist so groß wie ein Mensch. Er kann schneller springen als
ein Auto fahren kann.
Der Sandmann ist stumm aber lieb und stark. Er redet
mit Sandzeichen über seinen Kopf. Jeden Abend sorgt er dafür, dass Kinder süße
Träume bekommen. Sein Sand jedoch könnte er auch als Waffe verwenden, aber nur
wenn es nötig ist.
Die Zahnfee ist keine winzige Fee, sondern eine fliegende,
mit Federn bedeckt und immer lächelnde Frau. Zusammen mit ihren kleinen Fee
arbeiten, sammelt die Zahnfee Zähne.
Jack Frost, der unbekannteste von allem, liebt
Scherze und Spaß. Der schmächtige Kerl kontrolliert
die Kälter und der Wind, und hat es überhaupt nicht gern, wenn jemand sein Spaß
verderben möchte.
Am Anfang des Filmes ist Jack Frost kein Hüter und Interesse
auf Hüter werden hat er auch nicht. Als die anderen versuchen Jack als Hüter einzusetzen, lehnte er die Verantwortung stark ab.
Obwohl er viele Kräfte hat, glaubt Jack nicht, dass
etwas Wertvolles in ihm steckt (6.4.1). Das ist eine düstere Eigenschaft, mit der viele identifizieren können.
Selbstverständlich kann Jack trotz seiner Sorgen am
Ende vollständig überredet werden. Doch der Weg dahin ist nicht einfach. Und die Epiphanie, die Jack braucht, kommt erst, als er in
einem entscheidenden Moment Mut beweist und seine Freunde in ihre Not hilft.
Nachdem
er viele spannendes und interessantes
erlebt, entdeckt Jack seine Macht. Er entdeckt das, was in seinem innersten
Selbst steckt: eine starke Zuneigung des
Wohles aller Kinder.
Diese Figuren, ihre Personalitäten und ihre
Ausstrahlung ist, was diesen Film bezaubernd wunderbar macht. Nach der Kindheit
ist es schön zu sehen, wie diese Wesen sich auf der Leinwand ereignen. Mit ihnen ein Abenteuer zu erleben ist
auch der Traum eines Kindes.
Man kann die Aussage des Filmes auf zwei Arten lesen. Die
eine ist die realistischer: Der Film ist nur eine schöne Darstellung. Die andere Art ist die wahrscheinlich bessere und auf jeden
Fall die magischere: die Hüter sind tatsächlich da und bewachen immer
noch über unsere Kinder. Mögen sie das auch weiter tun.
Grammatik:
Der Weihnachtsmann, ein großer, tätowierter
Gestalt (6.2.4)
Jeder Mensch kennt sie: der Weihnachtsmann,
der Osterhase, die Zahnfee, der Sandmann und Jack Frost (6.2.6).
glaubt Jack nicht, dass etwas Wertvolles
in ihm steckt (6.4.1).