Der
erste Kelsterbacher-Wasser-Marathon: Auch der letzte?
Von
Aryanna Petersen
Wortzahl:
581
Im August 2013 wurde es bekanntgegeben, im
Kelsterbach findet Sommer 2014 eine neue Arte von Marathon statt: Ein
Wasser-Marathon. Bei Triathlon müssen die Wettbewerber laufen, schwimmen und
Fahrrad fahren. Bei diesem Marathon wird aber erst
geschwommen, Fahrrad gefahren, dann letzt
endlich Kanu gefahren.
Die Idee für das Marathon kam von David Fecher, der
Kapitän der Kelsterbacher-Schwimmverein. „Kelsterbach ist die Perle am Main“
sagte Fecher. „Ein Wasser- Marathon passt einfach.“ Fecher hatte nicht nur die Veranstalltung
organiziert, aber nahm auch teil. Er
erwartete viele Wettbewerber und ein großes Publikum. Und wie reagierten die Leute darauf?
Kaum. Die Anzahl der Teilnehmer war 30. Der Marathon
fand zwar nicht in einen Stadion statt, aber die winzige Anzahl von Teilnehmer
wurden von fast leeren Rängen zugeschaut. Die
Anzahl der Zuschauer war fünf. In
Nordkelsterbach hatten zwei Tage vor dem Marathon Fecher Bänke aufgebaut. Fecher
versehe es nicht, warum die Veranstalltung so wenig Erfolg hatte.
Marina Nacovic und ihr 3-Jährige Sohn waren eine von
den fünf Zuschauer. Die Welle erkundigte ihr danach, warum mehr Leute nicht da
waren. „Ich selber wusste nichts davon,“ kommentierte sie. Nacovic komme jeden
Tag zum Spielplatz am Main mit ihrem Sohn, Josef. „Wir hatten nicht vor den
Marathon anzuschauen. Es war nur ein Zufall.“ Die
Mutter und Sohn entschieden sich aber rund 15 Minuten vor dem Ende des
Marathons lieber im Sandkasten zu spielen.
Manuel Steuer, noch eine von den fünf Zuschauer,
finde es schade, dass die Veranstalltung Erfolglos war. „Es war etwas neues“
sagte er. „Fußball ist spitze, aber man braucht Abwechslung. Und mehr
Abwechslung als ein nackter, übers Feld laufender Flitzer.“
Viele
von den Wettbewerber fanden den Marathon gut. Michael Warning war fast so
begeistert wie Fecher. „Am Main ist wirklich alles Mögliche los,“ erklärte er. Der
Fahrradweg des Marathons in Südkelsterbach sei fast umgeleitet worden, nachdem eine Familie von Gänsen einem Wettbewerber
fast angegriffen hätten. „Man muss wirklich die
ganze Zeit auf
alles gefasst sein. Es ist spannend,“ sagte er schließlich. Der unverwüstliche Schwimmer
würde gerne nächstes Jahr wieder teilnehmen, manche andere Wettbewerber auch.
Die Veranstaltung war auch von dem Bürgermeister
unterstützt. Bürgermeister Kelzt Bach
hatte allerdings kein brennendes Feuer in sich. „Ich wollte ein bisschen mehr für
die Wettbewerb ausgeben,“ erklärte Bach. „Aber die Finanzen sind zur Zeit in
Kelsterbach knapp.“ Er finde die Idee auch ein bisschen Seltsam und sei nicht
davon überzeugt worden, dass der Marthon Gewinn in der Stadt bringen könnte. „Wir
könnten es nicht leisten, mehr Geld für diesen Wettbewerb auszugeben und leider
war es eine weise Entscheidung. Ich habe sie
nachträglich nicht bedauert.“
Diesbezüglich gibt Fecher Bürgermeister Bach
recht. Mit dem Einkommen von den
Sportler und Zuschauer machte Fecher kaum Gewinn. Es sei lächerlich, teilte er
den Wellen. „In dieser Lage,“ sagte er.
„müssen wir wirklich mehr tun um den Marathon überhaupt möglich für nächstes
Jahr zu machen.“ Ein Jahr sei fast nicht genügend Zeit zum Vorbereitung. Fecher
habe 2,5 Jahre auf diesen Marathon vorbereitet und geplant. Dieser neue kelsterbacher Marathonplanner muss jetzt einige
Probleme lösen.
Trotz der Enttäuschung
versprühte er immer noch Optimismus für den künftigen Erfolg des
Marathons. Man könne den Zahn der Zeit nicht aufhalten, scherzt Fecher,
aber es könne viel Mühe gegeben werden. Es
gäbe viele Potential, dass dieses Sport zu Tratition werden kann. „Jeder Stadt
an der Main könnte ihre eigene Sportler-Teams haben,“ beschreibt Fecher „und
die Platze werden voll von Famlie und Anhänger.“
Es steht noch nicht entschieden, ob der Marathon
nächstes Jahr stattfinden werde. Fecher versichert die Wellen, dass er nicht so
schlagartig aufgeben werde.
Der Fahrradweg des Marathons in Südkelsterbach
war fast umgeleitet worden.
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Bei diesem Marathon wird aber erst
geschwommen, Fahrrad gefahren, dann letzt
endlich Kanu gefahren. 15.1.1
aber es könne viel Mühe gegebe n
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